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Sportbild.de - Fussball - 1. Bundesliga - NewsWolfsburgs Trainer Felix Magath muss sich am 11. Dezember (14.00 Uhr) vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten. Dann wird entschieden, ob es bei der am 28. November in erster Instanz gegen den VfL-Coach verhängten Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro bleibt. Dies teilte der DFB am Mittwoch mit. Das Gericht hatte Magath zu der saftigen Geldstrafe verurteilt, nachdem der 55-Jährige am 22. November beim 4:1-Sieg der "Wölfe" gegen den VfB Stuttgart in der Halbzeitpause Schiedsrichter Helmut Fleischer beleidigt haben soll.
Ein Medienaufgebot von 50 Journalisten und zehn Kamerateams hat 1899 Hoffenheim auf den Bundesliga-Schlager des Tabellenführers aus dem 3300-Einwohner-Dorf beim Meister FC Bayern München eingestimmt. "Wenn Sie flotte Sprüche hören wollen, müssen Sie nach München fahren. Wenn sie flotten Fußball sehen wollen, sind Sie in Hoffenheim richtig", sagte Trainer Ralf Rangnick bei der bisher größten Pressekonferenz des Aufsteigers im Trainingszentrum in Hoffenheim. "Wir wollen dafür sorgen, dass die Geschichte etwa so ausgeht wie in den Asterix-Heften", kündigte Rangnick in Anspielung auf ein Interview von Franck Ribéry mit SPORT BILD an, in dem der Franzose Hoffenheim mit dem Dorf des Comic-Helden Asterix vergleicht.
Mit einem Ausflug auf die Insel Zypern will sich Energie Cottbus auf die Bundesligarückrunde vorbereiten. Während des Wintertrainingslagers nehmen die Lausitzer an einem Turnier beim Champions-League-Teilnehmer Anorthosis Famagusta teil. Als weitere Teilnehmer dieses Turniers sind Rapid Wien, Alemannia Aachen, der 1. FC Kaiserslautern und der FC St. Pauli geplant.
Stürmt Milan Jovanovic demnächst für den FC Bayern? Offensichtlich sind die Münchner an einer Verpflichtung des serbischen Nationalspielers von Standard Lüttich interessiert. Dies bestätigte der 27-Jährige im belgischen Fernsehen. Jovanovic, den auch Real Madrid und der FC Sevilla im Fokus haben, soll rund zehn Millionen Euro Ablöse kosten.
Der Wind dreht sich bei Hertha BSC - und bläst trotz der jüngeren sportlichen Erfolgsgeschichte überraschend dem mächtigen Manager mitten ins Gesicht. "Ich habe keine Ahnung, was dahinter steckt", erklärte Dieter Hoeneß vor dem UEFA-Pokal-Hit gegen Galatasaray Istanbul, der eigentlich der positive Jahres-Höhepunkt für den aufstrebenden Hauptstadtclub und auch seinen "Macher" Hoeneß sein sollte. Doch die Schlagzeilen im Boulevard machte der "Zoff der Bosse": Präsident kontra Manager und Geschäftsführer. "Der Manager hatte die Chance, öffentlich den Aufschwung von Hertha darzustellen. Aber er hat Dieter-Hoeneß-Festspiele daraus gemacht", übermittelte Clubchef Werner Gegenbauer ungewohnt offensiv via "Morgenpost".
1899 Hoffenheim muss erst noch mit Mäzen Dietmar Hopp über eine Bonuszahlung für die Meisterschaft verhandeln. "Daran haben wir noch keine Gedanken verschwendet. Die einzige Prämie, die wir vereinbart haben, ist eine Nicht-Abstiegs-Prämie", sagte der Milliardär in einem dpa-Interview vor dem Bundesliga-Spitzenspiel des Tabellenführers am Freitag beim Meister FC Bayern. In der "Bildzeitung" wehrte sich Hopp erneut gegen die Aussagen von Münchens Manager Uli Hoeneß, dass in Hoffenheim mehr bezahlt werde, als dort erzählt würde. "Ich würde nie im Leben solche Mutmaßungen in die Welt setzen", meinte Hopp.
Die Debatte um die berufliche Zukunft von Manager Dieter Hoeneß hat einen heftigen Streit in der Chefetage des Berliner Fußball-Bundesligisten ausgelöst. Nachdem sich Aufsichtsrats-Chef und Vereins-Präsident schon irritiert über Äußerungen von Hoeneß gezeigt hatten, nach denen der Manager ein Comeback bei Hertha nach 2010 nicht ausschloss, kritisierte Präsident Werner Gegenbauer laut eines Berichts der "Berliner Morgenpost online" die Selbstdarstellung von Hoeneß. "Der Manager hatte die Chance, öffentlich den Aufschwung von Hertha darzustellen. Aber er hat Dieter-Hoeneß-Festspiele daraus gemacht", wird Gegenbauer zitiert. Da dürfe er sich nicht über eine öffentliche Antwort wundern.
Zwei Defensivspieler stehen derzeit im Probetraining bei Energie Cottbus. Dabei handelt sich um den sechsfachen türkischen Nationalspieler Fatih Sonkaya - beim FC Porto unter Vertrag -, sowie um den 23-jährigen Brasilianer Wallace Peres Benevente vom polnischen Erstligisten Flota Swinoujscie. Beide Spieler könnten die Lausitzer zur Rückrunde verstärken.
Das Sportgericht des DFB hat Energie Cottbus wegen unsportlichen Verhaltens in zwei Fällen zu einer Geldstrafe von 5000 Euro verurteilt. Der Richter sah es als erwiesen an, dass beim DFB-Pokalspiel gegen Tennis Borussia Berlin am 9. August 2008 aus dem Cottbuser Zuschauerbereich ein Knallkörper auf die Tartanbahn geworfen wurde. Zudem wurden im Bundesliga-Heimspiel am 15. November 2008 gegen Karlsruhe mehrere Feuerwerkskörper abgebrannt.
Felix Magath will die wegen Schiedsrichterbeleidigung gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro nicht bezahlen. Der Trainer des VfL Wolfsburg hat gegen das Urteil des Sportgerichts des DFB Einspruch erhoben. Magath war in der Halbzeitpause der Partie gegen den VfB Stuttgart von Schiedsrichter Helmut Fleischer auf die Tribüne verbannt worden. "Er bagatellisiert die massive Beleidigung des Schiedsrichters, will die Strafe nicht akzeptieren und macht Stimmung gegen die Schiedsrichter. Dies werden wir nicht hinnehmen", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.
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